Seite 1 vom Bericht Iguazu Falls

home    |    überblick    |    zurück    |    weiter    |    route    |    fotos

Eingangsseite der Iguazu Falls







Unsere Reise zu den Iguazu Wasserfällen


-  Ein Click vergrößert die Bilder in neuem Fenster  -

II



 bitte klicken Wir sind den Höhenweg auf brasilianischer Seite drei oder vier mal gegangen. Und dennoch, immer wieder scheint es neue Blicke zu geben. Da man hier durch Urwald läuft, ist die Sicht mal offen, mal durch Büsche und Bäume verdeckt oder aber es sind nur Ausschnitte der gegenüber liegenden Seite zu sehen. Von Blattwerk umrahmte Ausschnitte auf die Wasserfälle sind dabei besonders reizvoll. Leider sind solche Bilder für das Internet aber wenig geeignet, da die Dateien einfach zu groß werden oder die Qualität zu sehr einbüßen muß. Die Beschränkung fällt mir natürlich schwer :-(

 bitte klicken Man sieht und merkt der Gabi direkt die Fassungslosigkeit an, beim Blick in die Teufelschlucht, der Garganta do Diabo. Die Wucht und Gewalt, die sich hier abspielt, ist auch kaum zu begreifen. Und dennoch ein Bild von unglaublicher Schönheit. Zeit muß man oder sollte man hier mitbringen, um dieses Erlebnis in vollen Zügen auskosten zu können. Es ist wirklich traumhaft, in der Mitte des Flusses Rio Iguacu direkt am Abgrund der Teufelsschlucht stehen und staunen zu können. Hier geht's gute 80 Meter in die Garganta do Diabo nach unten und was da hinein gerät, ist endgültig verloren. Ein derartiger Gedanke geht einem natürlich immer wieder durch den Kopf, wenn man sich über das Geländer beugt, tief in den Abgrund schaut, das unglaubliche Getöse in den Ohren hat, der Boden unter einem zittert und man immer wieder aufs Neue von feinen Wasserschleiern überhaucht wird. Eine wahre Teufelsschlucht.

 bitte klicken Wenn man auf argentinischer Seite von Puerto Iguazu, dem Pendantstädtchen zu Foz do Iguac˙, per Bus auf dem großen Parkplatz an den Cataratas abgeliefert wird, hat man es nicht mehr weit zum ersten Wasserfall. Hier kommt man ebenfalls oberhalb der Fälle an und steigt dann unmittelbar neben dem herabrauschenen Wasser hinunter. Plattformen, die einen fast von vorne an den Wasserfall heranbringen, sind zudem auf verschiedenen Höhen angebracht. Hier hat man wirklich den Eindruck, mitten im Wasserfall zu stehen, zumal das Spritzwasser und die Schauer einen übernieseln. Ein grandioses Erlebnis ist dieser Abstieg. Das Bild zeigt ein bißchen davon.

 bitte klicken  bitte klicken Auf dieser Seite kann man auch problemlos und ohne Machete durch den Urwald des Iguazu Nationalparks laufen. Befestigte Wege durchqueren das Gebiet. Weit und breit haben wir allerdings keine Menschenseele getroffen. Lediglich ein Weißer aus Südafrika hat sich uns auf der Wanderung zur Teufelsschlucht angeschlossen. Eine weitere Begleitung hatten wir zudem durch die Geräuschkulisse, die stets um uns war. Insbesondere das Geschrei der Brüllaffen hält man nicht für möglich. Diese recht kleine Affenart gibt nämlich Brülllaute von sich, die selbst einem Silberrücken der Gorillas zur Ehre gereichen würden. Diese direkt aus dem Stamm wachsenden Früchte waren - wie so vieles hier im südamerikanischen Urwald - für uns neu. Leider sind im südlichen Brasilien die Urwälder bis auf Restbestände schon abgeholzt oder niedergebrannt worden, oft um neues Acker- oder Weideland zu schaffen. Selbst an diesen letzten Beständen wird genagt; die immer wieder zu sehenden Rauchwolken am Horizont sind das böse Zeichen dafür.

 bitte klicken Viele Tiere trifft man an den Iguazu Cataratas leider nicht - außer reichlich Vögeln -. Dafür dürften einfach zu viele Leute hier herum laufen. Ganze Kolonnen an Menschen wälzen sich nämlich den Höhenweg entlang und wie Trauben hängen sie an den einzelnen Aussichtspunkten. Besser ist es auf der argentinischen Seite, da die Masse nicht laufen will und lediglich die vordersten Fälle gut besucht werden. Und selbst da kommen nur die Wenigsten ganz unten an und noch weniger gehen per Boot zu weiteren tollen Aussichtsplätzen im unteren Schluchtenbereich. Uns war's gerade recht, da wir die Schlucht mit den Fällen hier fast allein für uns hatten. Nur die völlig ungefährlichen Leguane sonnten sich in Nachbarschaft.

 bitte klicken Wie dieses pelzige Tierchen heißt oder wie gar sein lateinischer Name lautet, kann ich leider nicht sagen. Ich weiß nur, dass es ein Brasilianer ist, da wir ihn auf der brasilianischen Seite getroffen haben und dass er recht drollig ist. Einen ausgezeichneten Appetit hat er auch, denn meine Keksrolle war nach seinem Besuch leer. Zu seiner Entlastung muß allerdings gesagt werden, dass Gabi - vor Freude über seine Zutraulichkeit - ihm die Kekse hinhielt und er einfach nicht wiederstehen konnte.

 bitte klicken Hier ein Blick auf das Ende oder aber den Anfang der Iguazu Cataratas. Ab hier wird der Rio Iguacu ruhiger und kleinere Schiffe befahren die 23 km lange Strecke bis zur Einmündung in den Rio Parana, dem Dreiländereck zwischen Argentinien, Brasilien und Paraguay. Das Bild gibt eine gute Vorstellung von den Größenverhältnissen der Fälle. Der hier recht klein wirkende Wasserfall (der breitere ganz rechts) ist nämlich derjenige, an dem man in Argentinien bis in die Schlucht herab steigen kann. Vorhergehende Bilder haben diesen Fall ja aus der Nähe gezeigt. Über den 'kleinen' Abfluß sind wir per Boot auf die linke Quasi-Insel übergesetzt und haben uns dort eine vollen Tag lang aufgehalten, rund herum nur von tosenden Wassermassen umgeben.

 bitte klicken Nun waren wir wieder am Ausgangspunkt unserer Brasilienreise in Rio de Janeiro. Da wir ja den Flieger nach Deutschland um circa 30 Min verpaßt hatten, blieb nichts anderes übrig, als weitere drei Tage in Rio zu bleiben. Aber was gibt es denn Schöneres, als in dieser Stadt zu sein? Von der Lage her, den tollen Stränden, den Ansichten auf die Stadt und den knackigen Figuren der Tangamädchen (die Gesichter gefielen mir weniger) dürfte Rio einmalig auf der Welt sein. Jedenfalls für uns. Bei der nötigen Vorsicht - insbesondere keine erkennbaren Wertgegenstände - hatten wir auch keinerlei Probleme mit der hiesigen Kriminalität. Etwas unwohl war uns lediglich an diesem Abend, an dem das obige Bild mit dem herrlichen Blick auf den Corcovado entstand. Bis in die Dunkelheit hinein blieben wir hier nämlich auf dem Zuckerhut; wir konnten uns von dem Panorama auf die Stadt einfach nicht losreißen. Wieder unten mußten wir in der wenig vertrauenserweckenden Gegend dann aber recht lange auf den Bus warten.

 bitte klicken Hier der Gegenblick zum vorigen Bild. Vom Corcovado aus hat man diese einmalige Sicht auf den Zuckerhut, den Stadtteil Botafogo mit seinem wunderschönen Strand und den vielen Booten in der Bucht, Copacabana (rechts außen auf dem Bild) bis hin nach Leblon, auf die bergige Welt nach rückwärts und die beiden Seiten sowie das blaue Meer bis an den Horizont in Front. Einen vollen und zwei halbe Tage haben wir auf dem Corcovado verbracht. Mit einer Zahnradbahn geht's gemächlich bis zur Christusfigur hinauf. Ein gewaltiger Rummel ist hier oben natürlich; aber es mach Spaß, die Menschen aus aller Welt in Ruhe zu beobachten. Viele der Touristen werden allerdings erst beim Betrachten ihrer 1000 Photos wissen, wie der Blick vom Corcovado denn so ausgesehen hat.

 bitte klicken Hier ein Blick vom Zuckerhut hinunter auf den breiten, langen Strand von Copacabana. Dahinter schließt sich der ebenso weite Strand von Ipanema an, und dahinter ...  Wie oft wir die Strände entlang gewandert sind, weiß ich nicht mehr. Ein Erlebnis am Copacabana ist mir aber besonders im Gedächtnis geblieben:
Ein Kleinbus hielt neben mir und mit gezückten Kameras stürmten 7 männliche Japaner zum Strand, um - natürlich aus der gebotenen Distanz - Tangapopos abzulichten. In der Eile aber trat einer in Hundesch ... Der Ärmste ging nun mit einem Stöckchen an die Arbeit, während die anderen sich Stück um Stück zu drei nebeneinander liegenden Popos knipsend vorarbeiteten. Die Sch... mußte wohl doch jüngeren Datums gewesen sein, denn die Beseitigung erfordert offenbar seine Zeit. Mittlerweile lagen die sechs Japaner - mit lachender Erlaubnis der Badenixen - abwechselnd zwischen den drei nicht auszumachenden Tangas und die Kameras klickten im Sekundentakt. Die Säuberung des Schuhs ging nunmehr in ihre Endphase. Ein Hupsignal ertönt, die erfolgreichen Strandbesucher ziehen sich unter tausend Verbeugungen dankend zurück, nehmen ihren Siebten, dessen Schuh gerade in neuem Glanz erstrahlt, in die Mitte, rein in den Bus, Tür zu und ab geht die Fahrt. Was mag der Siebte wohl in Japan vom herrlichen Strand am Copacabana zu berichten haben? Ich glaube, er wird - wie wir - von dessen Schönheit schwärmen

--     A t Ú   L o g o   B R A S I L   -   A u f   b a l d   B r a s i l i e n     --.


 



Seite 1 vom Bericht Iguazu Falls

home    |    überblick    |    zurück    |    weiter    |    route    |    fotos

Eingangsseite der Iguazu Falls



Brasil Brasilien Argentinien argentina Reisebericht pics images pictures imágenes grafika immagini imagens rapporto Sur rapport, récits de voyage voyages image Report on a journey Reports brazylia Informes viajes viaje del recorrido retratos picture pic imagem immagine information informationen informations informacion informaciones pic informazioni informacao. Viaggi Viaggio Viagem Viagens Journeys Reiseberichte récit Reise Reisen Bild Bilder información travelogues Brazil Brésil Brasile Argentine Amérique América South America Süd Sul Amerika iguazú iguacú chutes d' iguazu iguacu iguassu falls Fälle Wasserfälle cataratas saltos cascadas waterfalls argentyna ameryka cascate. brasil brasilien brazil brasile argentinien argentina reisebericht images pictures pics bild bilder reiseberichte imágenes grafika immagini imagens iguacu iguazu Brazil Brésil Brasil Argentinien Brasile Argentine Brasilien foto fotos photos photo.