Weiter zur heißen und feuchten Hauptstadt von Yucatán, Mérida, in der ich mir auf dem Markt ein ganzes Flohnest eingefangen habe. Durch Kopfsprünge und Tauchen im Hotelpool konnte ich die Biester nach und nach abschütteln. Ob sie dort andere Träger fanden, ist mir nicht bekannt. Ein absoluter Höhepunkt ist die Mayastadt Uxmal. Im Umkreis von Uxmal gibt es diverse weitere Stätten der Maya, die ebenfalls sehr sehenswert sind, zumal sie noch stark von Urwald überwuchert sind und dadurch geheimnisvoller wirken. Wir haben die Mayastädte Kabah, Sayil, Labná bzw. Labna und Xlapak ausgiebig besucht. Zurück wieder nach Merida und auf der Autobahn - ungewollt - bis Cancún. Von Coba aus kommt man zwar auf die Autobahn, aber nicht zurück; ich hatte in Cobá meine Scheckkarte vergessen. Deshalb ein 300 km Umweg erneut über Tulúm. Badefreuden haben wir im Ort Playa del Carmen genossen, einem Platz, der uns am Meer bei weitem am besten gefallen hatte. Die Hotelburgen in Cancun fanden wir dagegen schrecklich; auch der Strand war nicht toll und man will es nicht glauben, er lag schon am frühen Nachmittag im Schatten des eigenen Hotels. Yucatan ist - jedenfalls so wie wir es gemacht haben - absolut empfehlenswert und hochinteressant durch die Stätten der Maya und die Küste entland der Karibik. Durch unseren VW (täglich nur 35,--DM) und Buchung der Unterkunft jeweils vor Ort waren wir völlig unabhängig und hatten vor allem die gewaltigen Anlagen der Maya in der wirklich schönsten Zeit (morgens und ab Spätnachmittag) fast für uns allein. Der Besucherstrom insbesondere in Chichen Itza ist ansonsten enorm und es macht dann keinen Spaß. In dieser Zeit saßen wir stundenlang auf der Spitze einer Pyramide und genossen das Panorama und die Hektik der Pauschalreisenden von oben :-))
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