Das phantastische Panorama im Urkrater

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Immer höher geht's hinauf. Ich staune, wie lange es dauert. Obgleich wir stets aufwärts fahren, der oberste Bergrand rückt kaum näher, es wird nur steiler. Vom Pico de Fogo, dem gewaltigen Vulkan, der aus dem alten Krater in fast 2000 m Höhe wachsen soll, ist immer noch nichts zu sehen, nicht einmal die Spitze. Es gibt kein bißchen Vorbereitung oder Vorstellung von seinem Anblick. Dafür genieße ich um so länger den Blick über die mittlerweile riesig gewordene Vulkanflanke hinab bis zum immer tiefer und weiter weg liegenden Meer. Die Kegelform der Insel wird jetzt auch gut erkennbar. Zwei längere Stops werden auf der Fahrt nach oben eingelegt und unser Luigi, der Reiseleiter, klärt professionell seine Schäfchen über Fogos Fauna, Flora, Bevölkerung und die vielfältigen Inselprobleme auf. Er macht es wirklich gut, wenn das meiste auch für die Katz ist; es geht bei einem Ohr rein und beim anderen wieder raus. Unser luftiger Aluguer mit den zwei zerstrittenen Guppenteilen auf der Ladefläche biegt um einen gewaltigen Lavastrom und... urplötzlich steht der Pico de Fogo majestätisch, grandios, unheimlich, in seinem vollem Ausmaß vor uns. - Diesen Augenblick werde ich nicht vergessen

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