Seite 2 vom Bericht Mexiko Baja California

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Seite 4 vom Bericht Mexiko Baja California







Reise nach Mexiko - Baja California im März 2004


III

La Paz ~ San Javier ~ Loreto



La Paz liegt in einer weiten Bucht, der zwei größere Inseln vorgelagert sind. Ihren Namen, zu deutsch 'Frieden', erhielt die Stadt bzw. zunächst die Bucht bereits 1596 von dem Kapitän Vizcaino. Er war auf der Suche nach einem sicheren Ort für die Manila-Galeonen, die häufig von Piraten überfallen wurden. Da die hiesigen Indios ihm friedlich entgegen kamen, sprach alles für diesen Namen. Das Blutbad ließ nicht lange auf sich warten. Heutzutage fährt man wieder friedlich an der Küste entlang - so wie wir - und kommt alsbald nach Pichilingüe, der Fährstation. Noch ein Stückchen weiter geht die Fahrt bis der weiße herrliche Strand des Playa Tecolote vor uns liegt. Mit Blick auf die Insel Isla Espiritu Santo werden die Zelte in den Dünen aufgebaut. Ein Plätzchen zum Eierlegen, wenn nur nicht der Wind wäre.

Am heutigen, abendlichen Lagerfeuer - jeden Abend machen wir eins - wird Fisch und Manta gegrillt. Einmal fall ich mit meinem Dreibeiner noch hintenüber, dann hab ich es endgültig gelernt. Theo sitzt heute besonders tief und kann direkt vom Tisch in den Mund schaufeln. Sein neben ihm sitzendes Eheweib schaut regelrecht auf ihn herab, was mich doch wundert. Nur an der unterschiedlichen Festigkeit des Sandes kann es wohl nicht liegen. Und tatsächlich, die blauen Stühlchen sind höher als die grauen, alten Dreibeiner, wie ich mir ab jetzt merken werde. Das Sixpack mit Bierdosen fehlt natürlich nicht und die Flasche Tequila wird zum Aufwärmen benötigt. Recht kalt ist es nämlich geworden. Fließend heißes Wasser gibt's hier nicht, auch kein Klo: Uwe zeigt uns, wo der Spaten steht.

Eine Bootsfahrt rund um die vorgelagerten Inseln Isla Espiritu Santo und Isla Partida zwecks Besuches der Seelöwen ist heute angesagt. Ich krieche aus dem Igluzelt und kann es nicht fassen: Es regnet und windet kräftig; kalt ist es auch noch - und das auf der Baja Kalifornia. Es sollte Gott sei Dank aber der einzige Regentag bleiben. Da Kriminalität auf der Halbinsel absolut kein Problem darstellt, lassen wir unsere Klamotten im Zelt und fahren rüber zum Fährhafen in Pichilingüe auf halben Wege nach La Paz. Das Frühstück wird direkt am Hafen in einem urigen Lokal eingenommen. Wie bei jedem Essen hier in Mexiko, neben meinen Rühreiern lagert der Klecks an Bohnen in braunrotem Sud. Die Tortillas fehlen natürlich auch nicht. Das Essen ist ausgezeichnet und - wie schön - es darf im Lokal geraucht werden.

Das Wetter hat sich nicht gebessert, ganz im Gegenteil. Drohend schwarze Wolken hängen am Himmel und es regnet weiter. Unter der Plane des Bootes warten wir noch auf andere Gäste, die sich aber Zeit lassen. Dann geht's los. Hinter uns bleibt das Festland. Viele lange Strände werden sichtbar, auch unser Playa Tecolote. An kleineren Inseln, die von zahlreichen Kormoranen und Pelikanen bevölkert sind, rauscht das Boot vorbei in Richtung Isla Espiritu Santo (Heiliger Geist). Wie eine Festung wirkt die aus rötlichem Sandstein erbaute Steilküste der Insel und interessante Erdschichtungen werden aus der Nähe erkennbar. Auch tiefe Buchten mit herrlichen, weißen Stränden am Ende öffnen sich auf Espirito Santo. Nur wenige Segelboote haben diese Idylle für sich entdeckt. Immer wieder sind Pelikane zu sehen, die während des Fluges plötzlich nach unten wegkippen und wie ein Pfeil ins Wasser schießen. Meist haben sie einen Fisch erbeutet, der hinunter gewürgt wird. Andere Pelikane schweben dagegen majestätisch mit großer Geschwindigkeit so knapp über dem wellenbewegten Wasser, dass man es nicht glauben möchte.

Die Sonne läßt sich genau zur rechten Zeit wieder sehen, denn das Cliff mit den dösenden Seelöwen ist erreicht. Alle Frauen - bis eben auf Susanne, die bekanntlich verletzt ist - steigen in die N-Anzüge, um sich den Seelöwen schwimmend zu nähern. Die Herrn der Schöpfung bleiben lieber hier an Deck, da das Wasser doch verdammt kalt ist und man die Löwen auch vom Boot aus gut sehen kann. Begeistert kommen die Damen aus dem Wasser zurück, haben sie doch mit den Robben spielen und um die Wette schwimmen können. Offenbar ein tolles Erlebnis. Nur Gabi ist maßlos enttäuscht. Ungewohnt in dem bis zum Hals eng geschlossenen Anzug blieb ihr einfach die Luft weg; sie mußte sofort zurück kehren. Schade, sie hat sich so darauf gefreut, den Robben mal auf den Pelz zu rücken. Der Regen setzt wieder ein und alles wird grau. Wir fahren deshalb zurück. Der Regen peitscht gegen das Schiff. Wir flüchten jetzt sogar unter Deck. Lang halte ich es in dem engen Kabuff aber nicht aus. Draußen direkt neben der Tür finde ich mein Plätzchen im Wind- und Regenschatten. Drüben auf der Insel zieht ein kilometerlanger Strand vorbei, der eigentlich für uns zum Sonnenbaden am Nachmittag auserkoren war.

Der Hafen von Pichilingüe ist wieder erreicht. Uwe, unser Macher, hat es irgendwie geschafft, dass wir hier duschen dürfen. Eine Dusche steht zur Verfügung und alle wollen drunter. Sogar warm wird sie, da Theo den richtigen Knopf findet. Im Zweierpack geht es nacheinander in das Duschhaus, alle anderen schauen sich außerhalb derweil den Regen genauer an. Uwe macht Besorgungen in La Paz. Später sitzen wir im einzigen Restaurant am Playa Tecolote, denn was sollten wir sonst machen. Leben kommt in die Bude; eine Busladung amerikanischer Senioren hält Einzug. Sabine bestellt eine Fischsuppe und ärgert sich dann, dass die Garnelen zwar schon gegart, aber noch in ihren Panzern hocken. Gabi rückt näher an mich ran, da es neben ihr vom Strohdach tropft. Draußen wird es heller. Ein blauer Streifen am Himmel vergrößert sich stetig. Wir zahlen mit Pesos und treten in die Sonne hinaus. Na also. Jeder geht irgend einer Beschäftigung nach. Mich reizt ein Spaziergang durch die Dorn- und Kakteenlandschaft, die gleich hinter den Dünen beginnt. Faszinierend die verschiedenen Arten der Büsche und Kakteen. Alle aber mit Dornen, mal klein und dünn, mal groß und dick, mal wenige, mal hundertfach.

Ein ganzer Fahrtag auf der Mex 1 liegt vor uns. Die Sonne scheint und es ist warm. La Paz ist schnell erreicht. Einkäufe müssen noch für unseren Einzel- und Gruppenbedarf getätigt und an der Tankstelle auch Wasser in unsere Kanister abgefüllt werden. Im Schritttempo werden die 5 Topes genommen und wir haben freie Fahrt bis zum nächsten Tope, der mit Sicherheit kommt. Aus der La Paz Ebene führt die Straße nach Überwindung einer Steilstufe auf eine höhere Ebene. Und relativ eben wird das Land jetzt bleiben. Eine kurze Strecke lang ist sogar der Golf auf der rechten und der Pazifik auf der linken Seite in der Ferne zu sehen. Eine Straßensperre durch das Militär ist zu überwinden. Wir werden solche Kontrollen noch öfter erleben. Meist dürfen wir aber sitzen bleiben und nur ein mißtrauischer Blick wird in den Wagen geworfen. Manchmal dagegen heißt es aussteigen und ein Soldat wandert durch das Auto und schaut in diese oder jene Tasche. Bloß nicht lachen, weist uns Uwe ein. Mittagspause wird in dem staubigen Nest Santa Rita gemacht. Tortas, Tacos, Bier und Cola bekommt man immer. Aus Cardon gefertigte Barhocker, Tische und sonstiges, klobiges Mobiliar werden mir beim Herumstreunen in Santa Rita angeboten, was ich aber tunlichst ablehne. Die Städte Ciudad Constitucion und Ciudad Insurgentes werden durchfahren, da sie für Touristen nichts zu bieten haben.

In der Ferne zieht die Sierra de la Giganta nach Norden und die Mexicana knickt bei Ciudad Insurgentes östlich in ihre Richtung ab. Die durch ein unterirdisches, natürliches Wasserreservoir bewässerten Felder um Insurgentes weichen wieder den Kakteen und Dornbüschen. Dornig ist auf der Baja California die ganze einheimische Vegetation, wie wir allmählich feststellen. Schlangen gibt's hier auch, es sind meist die giftigen Klapperschlangen, von denen wir noch einige zu Gesicht bekommen werden. Wirklich gut ausgebaut ist die Mex 1 selbst durch die Gebirge, wie hier die Sierra de la Giganta. Man kann sie mit einer deutschen Bundesstraße vergleichen. Der Verkehr hält sich allerdings in Grenzen. Mit einem tollen Blick von hoch herab auf das tiefblaue Wasser des Golfo de California und die gebirgige, rötliche Küste wird die Höhe der Sierra de la Giganta überwunden. Photostop ruf ich Uwe zu, wer denn sonst.

Ab jetzt geht's nur noch bergab. Eine Kurve nach der anderen. Immer wieder ein kurzer Blick auf den Golf zwischen den Bergen. Gern hätte ich noch mal gehalten, doch Uwe scheint Spaß an der Kurverei auf der hier neu ausgebauten Strecke zu haben und fährt daher zügig hinunter. Ob's der Margrit bekommt? Die enge Bucht von Puerto Escondido mit diversen Booten und Yachten auf dem Wasser wäre schon ein Bild wert gewesen. Doch keiner rührt sich, die rasche Fahrt geht weiter. Gewaltig ragt linker Hand das Massiv der Sierra auf, als Uwe auf einen Schotterweg abbiegt. Eine kurze Fahrt durch Buschwerk mit einigen Palmen drin und der herrlichen Strand von El Juncalito liegt vor uns. Hier bauen wir die Zelte auf; hinter uns das gewaltige Panorama der Sierra, vor uns die in der späten Sonne rot glühende Isla del Carmen und zwei am Ufer stehende Pelikane. Wunderschön. Zur Feier des Tages wird heute nicht gekocht, wir wollen ins nahe Touristenstädtchen Loreto zum leckeren Garnelenessen.

Uwe ruft zur Abfahrt nach Loreto. Die Straße steigt an der Felsküste hoch an und bietet einen Blick vom Feinsten auf das abendliche Meer mit den Inselchen drin und der dunklen Küste. Ein Stop - natürlich. Ruhe, Harmonie, Schönheit bietet das Bild. Balsam für die Seele .., wenn Uwe nicht drängeln würde. Es geht wieder runter und für die Baja doch skuril: Die weiten, gepflegten Rasen einer großen Golfanlage mit Hotel tauchen auf. Die Ausschilderung des Flugplatzes läßt nicht lange auf sich warten. Auch so kann man die Baja California erleben. Dann ist mir das Zelt aber lieber, denk ich bei mir. Die jetzt entfernteren Berge glühen dunkelrot in der Abendsonne bei unserer Einfahrt in Loreto. Eine kleine Rundtour mit dem Bus durch den hübschen Ort mit Abfahrt der Uferpromenade will Uwe sich nicht nehmen lassen. Es bleibt noch etwas Zeit für uns. Ein Bild von den roten Bergen will ich unbedingt im Kasten haben. Es gelingt mir aber nicht. Überall sind dicke oder dünnere Drähte durch die Luft gespannt, die jedes vernünftige Photo verhindern. Offenbar hat auf der Baja jedes Elektrogerät seine eigene Zuleitung. Im Sträßchen zur alten Missionskirche von Loreto schauen wir uns noch einige der gepflegten Souvenirläden an und sitzen dann draußen vorm Lokal bei einem Fläschchen Bier, bis es Zeit für die Garnelen wird.

Noch vor Sonnenaufgang bin ich mit der Kamera dort, wo die Schotterstaße auf den Strand Juncalito stößt. Das Glühen des Bergmassivs will ich hautnah erleben, denn von hier bietet sich der beste Blick; zudem garniert von einigen Palmen. Und dann beginnt das Spektakel. Erst ein schwach rötlicher Schein auf der Bergwand, der von Moment zu Moment stärker wird. Von oben her wird das Rot intensiver, dann noch intensiver. Jetzt ein tief dunkelrotes Strahlen auf dem Massiv, fast bis runter an die Basis. Der Berg glüht nun wirklich. Das Rot wird heller und wechselt mehr ins Gelbe. Ein Erlebnis, das offenbar auch Monika früh aus dem Schlafsack getrieben hat, denn sie kommt mir auf der Schotterpiste bereits entgegen. Sie war also noch näher am Massiv, hatte dafür aber keine Palmen in Front, wie sie beklagt. - Wir packen zusammen, es geht wieder nach Loreto. Unser Müllsack muß aber noch in die Tonne. Und die steht - wie schön - hoch oben beim gestrigen Aussichtspunkt. Basura sagt man in Mexiko zu Abfall und das kann man auf der Tonne lesen. Denn auch auf der Baja ist das Problem des Mülls und Abfalls erkannt und Tonnen für Basura sind keine Seltenheit mehr. Geleert werden sie übrigens auch. Eine Müllkippe ist die Baja daher Gott sei Dank nicht.

Geld eintauschen und einkaufen müssen wir noch in Loreto, bevor es hinauf in die Berge der Sierra zur Missionsstation San Javier weiter geht. Dieser Geldtausch wird unserem Schatzmeister Wilhelm in tiefer Erinnerung bleiben. Seinen Pass läßt er hier nämlich liegen. Mir bleiben von Loreto noch in Erinnerung die gute Torta mit Rührei und Käse, die wir im warmen Sonnenlicht verputzt haben, sowie die großen Augen der Brötchenverkäuferin, als Gabi und ich auftragsgemäß 25 Stück kaufen wollten. Unser Bus hält direkt auf die höchsten Berge der Sierra de la Giganta zu. Auf einer Piste fahren wir hier. Über Hügel und durch kleine Täler windet sich zunächst der Weg; gibt oben den Blick auf die Bergkette frei, im Tal zum Teil auf kleine Haine mit besonders hoch gewachsenen Cardons. Wir sind wieder mal fasziniert von diesen Kakteen und lassen die Kameras klicken. Das steile Massiv ist erreicht, kräftig aufwärts geht's ab jetzt. Wir biegen in eine grandiose Schlucht ein, an dessem rechten Seitenhang sich der Schotterweg nach oben schlängelt.

Der Blick in die Schlucht ist ein Genuss. Offenbar führt der von hoch herab kommende, felsige Bachlauf genügend Wasser, denn dicht an dicht stehen an ihm die Dattelpalmen. Ihr sattes Grün erfreut das Auge und bildet den reizvollen Kontrast zum daneben aufragenden, rotbraunen Felsgestein. Nach rückwärts zum Tal hinaus geht die Sicht hin, bis zum blauen Golf in der Ferne. Immer höher kommen wir, immer tiefer wird die Schlucht. Schon fast auf der Höhe noch ein Stop, die Aussicht geht hier über das ganze Tal. Ein anderer Touristenbus fährt staubend einfach vorbei, als ob ihn das tolle Panorama nicht interessieren würde. Die Schlucht bleibt hinter uns, fast eben geht es oben weiter. Nur einige Berge sind noch höher. An einer einsamen, kleinen Ranch mit viel Grün und Blumen im Garten kommen wir vorbei. Der andere Bus hat hier Stop gemacht, die Insassen laufen im Garten herum. Komisch. Die Weg wird fast kriminell. Unser hochbockiger Van setzt sogar kurz auf, was unseren lieben Uwe doch etwas schockiert hat, wie ich merke. Wir kommen wieder tiefer und dann taucht im Tal der Glockenturm der Mission San Javier vor steiler Bergkulisse und inmitten grüner Felder und Haine auf.

Absolut gepflegt und sauber sieht es in San Javier aus. Eine Oase, ein Idylle wurde hier in den Bergen geschaffen. Offenbar ist die gesamte Anlage der Mission erst vor kurzem restauriert worden, denn an der Pflasterung vor der Missionskirche wird noch gearbeitet. Über diese breite, gut 100 m lange und mit Muster versehene Pflasterung wandern wir direkt auf die Kirche zu. Bäume, auch kleine mit Apfelsinen dran, stehen links und rechts des Weges. Eine sympathische, ältere Dame wartet am Eingang der Mission und geht mit hinein. Sie spricht nur spanisch und erzählt offenbar aus der Geschichte der Mission San Francisco Javier de Vigge Biaundo. Bereits seit 1720 steht sie an diesen fruchtbaren Ort. 100 Jahre später wurde sie von den Dominikanern aufgegeben. Die Kirche ist jedoch bis heute in Gebrauch. So ähnlich hat Susanne jedenfalls übersetzt. Mir gefällt das Innere der Kirche mit den vielen, großen Heiligenbildern an Decke und Wänden. Welche Heiligen es mit Namen sind, habe ich aber wieder vergessen.

Hinter der Kirche verläuft ein Stoppelpfad durchs Feld und führt in einen Hain. Die Gruppe geht ihn und kommt zu einer Art Baum, bei dem man nicht mehr erkennt, was Wurzel, Stamm oder Ast ist. Alles ist vielmehr verquirlt, verschlungen, verdreht, aber gewaltig in seinen Ausmaßen. Und er treibt immer noch, wie die grünen Blätter zeigen. Es ist ein gut 300 Jahre alter Olivenbaum. Alle sind beeindruckt von dem Monster, Susanne gleich so stark, dass sie mit ihrem wehen Bein neben eine Erdscholle tappt und es in der Wade wieder knackst. Auf Johannes gestützt, hüpft sie zum Bus zurück. Vielleicht hätte sie doch die Namen der Heiligen ins Deutsche übersetzen sollen. Wir verlassen San Javier auf gleicher Route, wie wir her gekommen sind. Nur millimeterweise und mit Gefühl fährt Uwe diesmal über die Aufsetzstelle des Van. Die Schlucht nimmt uns wieder auf.

Uwe kennt einen tollen Aussichtspunkt, an dem er zu halten verspricht. Jeder sucht mit seiner Kamera natürlich den besten Blick. Monika steigt hinter mir noch ein kleines Hügelchen hinauf, um Kakteen für den Vordergrund im Bild zu haben. Eine besonders hübsche, weit verzweigte Kaktee ist dabei, die wie aus Würstchen zusammen gesetzt aussieht; immer ein Ende schön am anderen befestigt. Nur leicht streift Monika mit ihren unbesockten Zehen in den offenen Sandalen so ein Würstchen. Und siehe da, schon hängt das Würstchen an ihren Zehen. Abschütteln will es sich nicht mehr lassen. Wie bepelzt sieht es aus, mit feinsten Stacheln und offenbar auch Widerhaken. Vorsichtig mit einem Taschentuch geh ich zu Werke. Lupfe das Würstchen auf der einen Seite und schon hängt es mit der anderen an nächsten Zeh. Es bleibt nur: schnelles Hochreißen. Viele rote Pünktchen zieren jetzt Monikas Zehen. Ohne Socken habe ich ihre schneeweißen Füße nicht mehr gesehen. - Wieder auf der Mex 1 geht unsere Tour jetzt an Loreto vorbei, weiter in den Norden.

Fortsetzung: Loreto bis San Ignacio


 



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