Seite 7 vom Bericht Mexiko Baja California

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Seite 9 vom Bericht Mexiko Baja California







Reise nach Mexiko - Baja California im März 2004


VIII

Walbeobachtung ~ Ignacio ~ Laguna Ojo de Liebre



Wirklich eindrucksvoll sind jetzt auch die beiden verschließbaren Luftlöcher am Hinterkopf zu sehen. Es sind schon gewaltige Nüstern, die da zwischen richtigen Knochenhügeln eingebaut sind. Und aus ihnen schießen die weithin sichtbaren, typischen Fontänen der Wale. Eigentlich soll es ja nur Luft sein, die er beim Auftauchen als Lungenatmer ausstößt; an die 1000 Liter. Ich weiß es aber besser. Eine Menge Wasser ist vielmehr dabei, denn allein durch Luft hätte meine Kamera und ich nicht naß werden dürfen. Unser gerade angekommener, lieber Grauwal öffnet nämlich just in dem Augenblick, in dem ich meine Kamera über ihm klicken lasse, die beiden Nasenlöcher und atmet mal kräftig durch. Ein ordentlicher Luft-Wasser-Schwall erfaßt mich dabei. Wer hat sowas schon mal erlebt? Auch das Atemgeräusch des Kolosses beeindruckt sehr. Wie aus einer riesigen, hohlen Dampfmaschine presst er die Luft heraus.

Ob es nun aber ein Männlein oder Weiblein ist, bleibt für uns die Frage. Vermutlich aber ein Männchen. Die weiblichen Wale haben zu dieser Zeit nämlich meist ein Junges im Schlepptau. In den Lagunen der Baja California werden sie während der Monate Dezember bis März geboren und nur in dieser Zeit wird zudem für den Nachwuchs des kommenden Jahres gesorgt. Von den Liebesspielen der Grauwale werden wir leider nichts zu sehen bekommen. Akrobatik, sogar mit Purzelbäumen sollen diese gewaltigen Tiere vollführen können und meist sind es gleich zwei Bullen, die um eine Walkuh buhlen. Gesellig sind sie jedoch nur hier und auf der Wanderschaft von und nach der Arktis. Jedes Jahr wird diese 8000 km lange Reise zwischen Beringmeer und Baja fast vom gesamten Bestand der Grauwale unternommen. Klar, es wird ihnen im Winter in der Arktis zu kalt, denn es sind schließlich Warmblütler und als solche müssen sie die Körpertemperatur konstant halten.

Immer noch ist der Riese bei uns. Mal ein bißchen weiter vom Boot entfernt, um seinen langen Schädel oder den gewaltigen Rücken zu präsentieren, mal auch unter dem Boot oder mal seitwärts. Selbst die Schwanzflosse stellt er jetzt senkrecht aus dem Wasser, damit mein Film endlich voll wird und ich im schwankenden Kahn wechseln muß. Etwas Tang hat er vom Meeresboden mit gebracht, was dafür spricht, dass er bereits eine Mahlzeit hinter sich hat. Von dem Kleingetier und den Pflanzen dort unten ernährt er sich hauptsächlich. Mit seinen ca. 50 cm langen Barten durchkämmt er eifrig den Boden, denn er braucht bei seiner Größe naturgemäß viel an Nahrung. An die 500 kg Krustentiere, vorwiegend Krill, stehen auf seinem täglichen Speiseplan. Und um den auch einzuhalten, hebt er zum Abschied in voller Breite seine Schwanzflosse für einen Moment aus dem Wasser; dann taucht er endgültig weg. Das Erlebnis können wir kaum fassen. Sogar unser Kaptain lächelt, gibt aber gleich wieder Vollgas. Der nächste Grauwal ist in Sicht. Das Boot ruht, wir warten gespannt.

Fast neben unserem Kahn taucht sein Kopf auf. In Gedanken leiste ich dem Kapitän bereits Abbitte. Ein gewaltiges Tier ist auch dieser Grauwal. Viele der grau-weißen Schlieren und Flecke hat er überall auf seinem Körper, dazu einige Inseln mit Seepocken. Zum Greifen nahe bleibt sein Kopf knapp unter der Wasseroberfläche. Jetzt dreht er sich etwas und der Schädel mit dem langen Strich des gewaltigen Mauls hebt sich leicht aus dem Wasser. Unfaßbar dieser Anblick. Hände strecken sich zu ihm aus und ganz sacht streichen sie über seine Haut. Er läßt es sich gefallen. Eine weitere Hand berührt ihn, streichelt. Eine unglaubliche Faszination hat uns fest im Griff. Die Begeisterung kommt aus jedem Mund, man muß sie einfach von sich geben. Er geht wieder unter Wasser, taucht jetzt auf der anderen Seite auf. Langsam hebt sich sein Kopf erneut aus dem Wasser. Diesmal ist auch meine Hand dabei. Ich kann es nicht fassen: ich berühre ihn tatsächlich. Auf seiner Haut streiche ich hin und her. Ledrig fühlt sie sich an, kein bißchen glitschig. Er geht wieder unter Wasser. Ich habe einen Wal gestreichelt, steht in meinem Kopf.

Was für ein Erlebnis, was für eine Faszination. Einfach unglaublich!! Nur ein einziges Mal in meinem Leben habe ich bisher eine vergleichbare Situation erlebt. Es war der Besuch bei den Berggorillas in Ruanda. Die Gorillafamilie war im Busch gefunden, nur der Alte, der Silberrücken, fehlte noch. Wir suchen ihn krabbelnd auf allen Vieren; es ist die zwingend notwendige Demutshaltung. Beim Blick ins Gebüsch stockt mir der Atem. Der gewaltige Kopf des Silberrücken nur etwa 50 cm vor mir. Aug in Aug schaun wir uns an. Dann kommt er heraus, touchiert mich kurz - wohl unabsichtlich - und richtet sich auf. Ein 2-Meterbrocken, fast ebenso breit wie hoch, steht vor mir, gähnt und zeigt sein fürchterliches Gebiss. Damals ging mir allerdings kräftig die Muffe; heute dagegen nicht. Sanfte Riesen sind sie aber beide. Der heutige Riese hat sich seine Streicheleinheiten abgeholt, taucht unters Boot. Für kurze Zeit schimmert seine grau-weiße Haut noch durchs Wasser, dann ist er weg.

Was haben wir doch für ein Glück gehabt. Unsren Kaptain könnte ich mittlerweile umarmen. Auch das Wetter hat sich gehalten, es hat trotz der dunklen Wolkendecke nicht geregnet. Wir müssen zurück. Volle Geschwindigkeit nimmt das Boot auf und rauscht durch das graue Wasser der Laguna San Ignacio. Der Kapitän sitzt jetzt zufrieden mit sich und der Welt hinten am Steuer. Gesagt hat er aber immer noch nichts. Ein bißchen Information über die Grauwale wäre sicher nicht schlecht gewesen. Hochstimmung herrscht an Bord. Die Begeisterung über das Erlebte schaut jedem aus den Augen, auch wenn eine Unterhaltung bei dem strengen Fahrtwind kaum aufkommt. Das zweite Boot zieht parallel zu unserem dahin. Wir sind jedoch etwas schneller. Der Himmel wird freundlicher, je näher es zur Anlegestelle geht. Klein ist die Laguna San Ignacio, einer der drei Nationalparks der Baja California zu Gunsten der Grauwale, wirklich nicht. Gejagt werden sie hier natürlich nicht mehr; wahrscheinlich sind die Riesen deshalb so zutraulich geworden. 1976 gab es übrigens in der Lagune San Ignacio die erste Kontaktaufnahme eines Grauwals zu Menschen.

Die felsige Anlegestelle ist erreicht, die Schwimmwesten werden eingesammelt. Das Walskelett sehe ich jetzt mit etwas anderen Augen; man hat Beziehung zu diesen Tieren bekommen. Am Klohäuschen herrscht wieder Hochbetrieb. Wehmütig schaut die Mexikanerin auf ihren von Susanne okkupierten Platz neben dem Fahrer. In die zweite Reihe muss sie nun. Dem Fahrer ist's egal. Hauptsache, er kann das Gaspedal durchtreten. Als Abschiedsgruß lässt er eine Staubwolke hinter sich. Nur einem Auto begegnen wir auf den ersten 50 km. Und das natürlich an der einzigen Baustelle der gesamten Straße, zudem im Watt, in dem ein Ausweichen nicht möglich ist. Also warten wir, bis der Andere, als knapper Erstankömmling, die 200 m Einbahnstrecke durchfahren hat. Noch 2 Stunden Zittern und Wackeln im Bus, dann tauchen die Palmen von San Ignacio wieder auf. Hier im Landesinneren scheint die Sonne vom blauen Himmel.

Gabi und ich sind froh, das Hotel auch für diese Nacht gebucht zu haben. So können wir es uns jetzt bei dem herrlichen Sonnenschein am Pool bequem machen. Nebenan plaschen drei Kinder im kleinen Becken herum. Mal sprechen sie Englisch, mal Spanisch wie ich höre. Spielautos haben sie dabei und es macht ihnen Spaß, sich damit zu bewerfen. Wieder ein Wurf; er landet am Kopf des Kleinsten. Der muß sich aber erst mal klar werden, was nun zu machen ist. Die Entscheidung ist getroffen, die Heulsirene geht los. Der Werfer zieht sich vorsichtshalber gleich hinter einen Hauspfeiler zurück und beobachtet von dort das weitere Geschehen. Der Verletzte rennt schreiend zu seinen Eltern und verschwindet dann mit ihnen im Zimmer. Das Geplärre muß offenbar auch die Mutter des kleinen Werfers aufgeschreckt haben. Denn eine junge Mexikanerin erscheint, sieht ihren Buben hinterm Pfeiler und will nun wissen, was passiert ist. Es hilft dem Kleinen nichts, er wird zur Zimmertür des Verletzten gezogen und muß mit hinein. Nach 10 Minuten planschen die Drei wieder im Becken, diesmal ohne ihre Autos.

Eine Busladung von Amis stürmt die Zimmer um den Pool. Von Jung bis Scheintot ist alles dabei. Ein älteres Paar versucht vergeblich die Tür zu öffnen. An der Nachbartür passt dann endlich der Schlüssel. Aber nur Sie geht hinein, er verabschiedet sich galant und mit Verbeugung. Allmählich müssen auch wir zum Camp aufbrechen. Traurig bleibt der Hotelhund zurück, freudig empfängt uns der kleine Camphund. Der Van samt Uwe, Wilhelm und Pass fährt aus Loreto ein. Alle gratulieren zum Erfolg ihrer Mission. Eine Margerita für jeden der Gruppe ist es Wilhelm Wert. Und wenn wir schon ins Restaurant müssen, dann sollten wir dort auch gleich essen, ist der gemeinsame Beschluss: z.B. leckere Garnelen. Uwe zeigt sich über unser heutiges Walerlebnis erstaunt. Hat er doch bei 15 Versuchen erst ein Mal einen Wal so nah erleben können. Vielleicht klappt's morgen ja nochmals bei der offiziellen Walbeobachtung in der Laguna Ojo de Liebre. An der Lagune des Hasenauge werden wir die Zelte aufbauen, verkündet Uwe in seinem Wort für den Folgetag. Und in Guerrero Negro kann telefoniert werden, sagt er zur Beruhigung für Sabine. Ihr Handy funktioniert zwar ausgezeichnet und das schon auf der ganzen Baja, das Ding findet nur kein Netz zum Einloggen, wie sie mir, dem absoluten Laien, als stolze Handybesitzerin beibringt. Oft genug ist sie nun wirklich mit ihrem Handy und tiefer Stirnfalte hin und her gelaufen, das kann ich guten Gewissens bestätigen. Welche Sorgen mag sich ihr Freund im fernen Deutschland nur machen?

Sehr weit brauchen wir heute nicht zu fahren, deshalb lassen wir es schon morgens gemütlich angehen. Die Zelte und die Küche werden nach dem ausgiebigen Frühstück verladen, dann geht's rüber zum Hotel, um auch Sabines sowie Gabi's und mein Gepäck zu verstauen. Eine letzte Fahrt durch die Palmenoase von San Ignacio, dann nimmt uns die Mex 1 wieder auf. Stop am Kontrollpunkt; wir dürfen diesmal im Bus bleiben. Es folgt das uns bereits bekannte Terrain bis zum Abzweig nach San Francisco de la Sierra. Die CD bleibt eingepackt; Monika muckst sich nicht auf ihrer Musikstrecke. Vielleicht hat sie das Gedudel aber auch so im Ohr. Die Cardons werden weniger. Dafür begleiten uns jetzt über Kilometer riesige, flache, mit weißen Planen überspannte Gewächshäuser. Von der Sierra aus hatte ich sie schon gesehen, konnte mir nur keinen Reim draus machen. Aus der Ferne wirkten sie wie ein weißer See. Immer ebener und karger wird das Land um uns. Wir kommen in die Vizcainowüste, die sich bis zum Pazifik erstreckt und auch bis zur Stadt Guerrero Negro in Fahrtrichtung.

Eine richtige Wüste ist die Vizcaino aber nicht, wie ich feststelle. Denn etwas Gestrüpp und niedriges Gewächs ist bis zum Horizont zu sehen. Das Schönste jedoch: Tausende von kleine Blümchen haben sich hier entfaltet. Wie ein Teppich wirkt es hin und wieder aus der Seitenansicht, mal in gelber Farbe, mal in rötlich oder auch in weiß. Es muß hier ausgiebig geregnet haben, meint Uwe, da er die Vizcaino-Wüste noch nie so bunt erlebt hat. Schnurgerade führt die Mexicana durch die Vizcaino. Ein Schild taucht auf mit dem Schriftzug: Laguna Ojo de Liebre. Nach hier kommen wir wieder zurück, aber erst steht der Besuch von Guerrero Negro für uns an. Eine breite Straße führt in die Stadt hinein. Nur eine flache Häuserzeile zieht links und rechts vorbei, dahinter nichts. Irgendwie wirkt es nach Wild-West. Die Häuser mehren sich; Uwe macht an einem kleinen Restaurant Halt. Besonders leckere Tortas, Tacos, Fisch und sonstiges soll es hier geben. Ich bestelle sicherheitshalber das Gleiche wie Uwe - die Karte kann ich ohnehin nicht verstehen. Es schmeckt vorzüglich.

Zeit haben wir jetzt noch. Uwe muß was Geschäftliches erledigen, Sabine was Privates, Wilhelm ebenso. Der Rest wartet auf die Drei; erst im Lokal, dann draußen. Die Sonne hat sich wieder blicken lassen, was so nahe am Pazifik nicht unbedingt selbstverständlich ist. Über dem kalten Wasser des Meeres bilden sich nämlich häufig Wolken oder Nebel. Ich wandere ein bißchen die Straße hinauf. Interessantes zu sehen gibt es aber nicht. Ein Möbelgeschäft, einen Computerladen, eine verrammelte Disco, dann eine ungeteerte, staubige Seitenstraße, aus der jedoch viel Verkehr fließt. Wilhelm kommt mir entgegen. Er hat mit seinem Sohn telefoniert und schnell eine Verbindung nach Deutschland bekommen. Na dann wird Sabine ja auch glücklich werden. Uwe trudelt ein, Sabine erscheint ebenfalls schnellen Schrittes. Hast du deine Mutter endlich erreicht? höre ich von irgendwo her. 'Bingo' denke ich. Und ich mach mir Gedanken über einen sich vor Sehnsucht verzehrenden Freund in Deutschland. Die Fahrt geht in die Vizcaino-Wüste zurück und am Schild zur 'Laguna Ojo de Liebre' zweigt der Van auf eine Sandpiste ab.

Durch total ebenes Gebiet bis zu Horizont fahren wir hier. In der Ferne werden schneeweiße, weitläufige Flächen erkennbar, aus denen vereinzelt Bagger oder Ähnliches ragen. Meeressalz wird dort gewonnen. In riesige Areale wird Meerwasser geleitet und nach Verdunstung des Wassers kristallisiert das weiße Salz. Verschiedene Stadien der Verdunstung können wir in den einzelnen Becken beobachten, denn die Straße führt exakt durch dieses Gebiet. Hauptsächlich in die USA, nach Kanada und Japan wird das Salz exportiert. Gut 20 km fahren wir, bis vor uns die weite Laguna Ojo de Liebre auftaucht. Man nennt sie auch die Scammon's Lagoon, benannt nach dem erfolgreichen Walfänger Charles Melvine Scammon. 1857 stieß er bis in diese schwer zugängliche Lagune vor. Welchen Raubbau er an diesem Brutplatz der Grauwale betrieb, kann man sich vorstellen. Mr. Scammon und seine Nachfolger schafften es jedenfalls, in hundert Jahren den Bestand von 25.000 auf 250 Grauwale zu dezimieren. 1947 wurden die Grauwale dann Gott sei Dank unter Schutz gestellt. Leider gilt das nicht für alle Wale, deren Bestand bedroht ist.

Die Scammon's Lagoon ist im Jahr 1972 zu einem Nationalpark mit dem hübschen Namen Parque Natural de la Ballena Gris erklärt worden. Und in diesem Park endet unsere Straße an einem großen und 2 kleinen Häusern. Wir fahren aber weiter, nun am gut 300 m breiten Dünenstrand entlang. Wie Perlen aufgereiht stehen in gleichmäßigen Abständen fast bis an den Horizont winzige Häuschen 200 m tief am Strand. An einem dieser Häuschen biegen wir zum Wasser hin ab und haben damit unseren Zeltplatz für die Nacht gefunden. Ein wirklich schönes Plätzchen mit Blick auf die weite Lagune bis hinüber auf die andere Seite, die meist nur noch als Strich am Horizont auszumachen ist. Etwas abseits des Ufers und erhöht werden die Zelte aufgebaut, da Ebbe und Flut in die Laguna Ojo de Liebre einwirken. Die Nachmittagssonne läd Gabi und mich zu einem Sonnenbad ein; hinter einer Düne machen wir's uns bequem. Die anderen Damen sind schon dabei, das Abendessen zu richten, was Gabi ein schlechtes Gewissen bereitet. Ich rede es ihr aus; bei dieser herrlichen Sonne und der noch so frühen Zeit soll sie mal lieber hier bleiben. Vorgestern bei unserem Küchendienst wurde ja auch erst sehr spät geholfen.

Gabi ist zum Helfen gegangen. Ich bleibe an unserem Plätzchen und beobachte die Pelikane in den Lüften. Vier segeln mit großer Geschwindigkeit dahin, entfernen sich weit, kommen wieder zurück. In typischer Dreiecksformation segeln andere heran und lassen sich auf einer nahen Sandbank nieder, die gerade von der Ebbe freigelegt worden ist. Zwei Schwärme hochbeiniger Vögel ziehen jetzt an mir vorbei. Ihr Ziel ist die gleiche Sandbank. Kurz darauf taucht noch ein Schwarm dieser Vögel auf, aber der will nicht mehr enden. Es müssen Abertausende sein, die hier in weiten Wellen angeflogen kommen. Auch sie lassen sich alle auf dieser einen Sandbank nieder. Dicht an dicht stehen sie schon neben einander, viele mangels Platz mit ihren Füßchen bereits im seichten Wasser. Was das Ganze soll, werden sie wohl wissen. Nur wegen des wunderschönen Sonnenunterganges und der Spiegelung in den Gewässern der Laguna Ojo de Liebre, sind sie sicherlich nicht hier. Für diesen Genuss bin ich vielmehr zuständig.

Fortsetzung: Laguna Ojo de Liebre


 



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