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Vom Brandberg aus führt eine breite und schnelle - wenn auch unbefestigte - Straße schnurgerade auf den Atlantik zu. Meist durch völlig ebenes Land. Nur ab und zu sind des Dünen des Skelett Küsten Parks auszumachen oder einsame Berge wie die markante Spitzkoppe tauchen seitlich auf. Gerade aus in Fahrtrichtung meint man, bereits den Atlantik zu sehen. Es sind aber nur durchgehend dichte und dunkle Wolken über dem Meer. Durch die heiße Sonne und den kalten Benguelastrom, der von der Antarktis kommt und die namibische Küste hochzieht, entstehen diese gewaltigen Wolkengebilde. Sie hängen so tief herab, dass vor der Küste fast immer dichter Nebel herrscht.
Das war und ist die große Gefahr für Schiffe, die in diesen Gewässern kreuzen. Nicht umsonst trägt diese Küste den Namen Skelettküste, denn hier strandeten seit Jahrhunderten Schiffe, deren Gerippe noch heute aus dem Sand ragen. Über Nacht und Morgens kommt die Wolkenwand sogar bis über die Küste und hüllt auch hier alles in Nebel und bringt richtige Kälte mit. Im Laufe des Vormittag saugt die heiße Sonne die Wolken über dem Land allerdings wieder auf und es wird schön. Eigenartigerweise bringen die Wolken aber fast nie Regen. Auf dem Bild ist die Küstenstraße zu sehen; das Meer liegt rechts. Es bietet eine ungewöhnliche Stimmung, hier entlang zu fahren