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Beim Erreichen des Atlantik trifft man auf die Küstenstraße, die südwärts nach Swakopmund führt und Richtung Norden in den Skelett Küsten Park sowie nach Cape Cross. Diesen Ort sollte man unbedingt anfahren, da dort eine große Robbenkolonie ihren Platz hat. Auch wir konnten unseren Reiseleiter zu einem Besuch bewegen, obgleich das Programm es nicht vorsah. Hunderte von Robben tummelten sich tatsächlich hier. Offenbar ist es ein idealer Platz für sie. Glatter Fels zum Sonnen und Dösen und gleich nebenan ein reich gedeckter Tisch. Der kalte Benguelastrom bringt offenbar Nahrung in Hülle und Fülle für alles, was sich im Wasser bewegt. Es stinkt allerdings kräftig an diesem Platz, insbesondere natürlich nach Fisch.
Das Zusammenleben der Robben scheint manchmal recht ruppig zu sein, denn so etliche blutende und verwesende Kadaver sind auch zu sehen. Es dürfte das Werk der diversen Robbenbullen sein, die recht aggressiv ihr Territorium verteidigen und den Harem unter ihrer Knute halten. Eine Gedenktafel aus portugiesischer Seefahrerzeit hat ebenfalls ihren Platz in Cape Cross bzw. dem Kreuzkap gefunden. Sie erinnert an Diego Cao, der als erster Europäer sich so weit nach Süden vorgewagt hatte und hier vor Freude gleich ein Kreuz hinstellte