Seite 1 vom Bericht Malediven

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Bildergalerie der Maldives







Reise auf die Malediven Inseln im Feb. 1990


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Inseln ~ Meerufenfushi ~ Difushi



 click, für großes Bild in neuem Fenster Dies ist nun unsere Urlaubsinsel Meerufengfushi. Unter den Palmen stehen die einzelnen Bungalows mit jeweils zwei Zimmern und Doppelbetten drin. Natürlich hat jede Wohneinheit auch ihr eigenes Bad mit Toilette. Und das Schönste: Gerade mal 10 Meter entfernt, dann dieser herrliche, weiße Korallenstrand und Blick. Zur Rezeption, dem Eßraum, dem Haupthaus etc. ist es auf den Inseln der Malediven niemals weit. Verlaufen kann man sich erst recht nicht. Man muß nur ab und an, wenn man irgendwo hingehen will, um eine Palme herum. Und man kann sich hier schnell nasse Füße holen.

 click, für großes Bild in neuem Fenster Für unseren lieben Neffen hatten wir nebenan das halbe Doppelzimmer gebucht. Leider war er nicht der große Glückspilz wie ich anno 1977, denn er teilte sein Zimmer mit einem zunächst 49-Jährigen, der sich im Laufe der zwei Wochen jedoch in einen 50- Jährigen verwandelte. Es war also ein Feigling, da er nicht zu seinem Alter stehen wollte und sich bis hierher verkroch, um ja nicht noch Glückwünsche entgegen nehmen zu müssen. Wir haben es aber dennoch heraus bekommen, da es noch einen weiteren Feigling auf der Insel gab, und das Hotel es sich nicht nehmen ließ, ein solches Doppelereignis in aller Öffentlichkeit zu präsentieren. Beide fügten sich denn in ihr schweres Schicksal und mit süßsaurer Miene bedankten sie sich artig und gaben obendrein noch einen aus. Am nächsten Tag war's aber schon viel besser ...

 click, für großes Bild in neuem Fenster Erholung, Aalen und Wassersport sind auf den Malediven Pflicht. Wie man auf dem Bild eindeutig sieht, habe ich dies nötige Pflichtbewußtsein :-)
In die Wasserwelt der Malediven einzutauchen ist was Herrliches. Das Wasser ist warm - mir weitaus lieber als kaltes Erfrischendes -, der Sand unter den Füßen angenehm und man ist gespannt darauf, was es diesmal unter Wasser alles zu sehen gibt. Für einen Normalverbraucher genügt es hier auch völlig, mit Taucherbrille und Schnorchel herum zu paddeln. Man ist sofort umschwärmt von wunderschön anzusehenden, bunten, kleineren und größeren Korallenfischen. Jedes Schnorchelbad ist ein neues Erlebnis.

 bitte klicken Taucherbrille, Schnorchel, Strandschuhe und ggf. auch Flossen sollte man schon auf die Maldives mitbringen, um unabhängig zu sein. Und mit am Wichtigsten ist es, jedenfalls die ersten Tage nur mit Hemd schnorcheln zu gehen. Denn die Sonne und deren zusätzliche Reflektion auf dem Wasser ist gewaltig. Ein hiesiger Sonnenbrand kann die vollen 2 Wochen verderben. Ein frisch aus Hamburg angereistes Ehepaar wollte unserer Warnung nicht glauben; sie hätten noch nie einen Sonnenbrand gehabt und ihre Haut vertrage Sonne problemlos. Sie verbrachten ihren Urlaub jammernd im Schatten unter Palmen, wenn auch mit einem wunderschönen Blick übers Wasser.

 bitte klicken Direkt am Korallenriff geht es steil nach unten und die Tiefe verschwimmt im dunklen Blau. Es wirkt für mich wie ein Abgrund im Gebirge. Ich hab mich nicht drüber gewagt, obgleich ja wirklich nichts passieren kann, da man hier wie dort schwimmt. Tauchen ist für mich also nichts, genauso wie das Fliegen. Natürlich gibt's auf den Hotelinseln Möglichkeiten zum Tauchen. Auf diversen Inseln werden auch Tauchlehrgänge für Anfänger und Fortgeschrittene angeboten; die hierzu notwendige Ausrüstung wird gestellt. Ammenhaie und Babyhaie trifft man auf den Malediven desöfteren. Sie sind aber völlig ungefährlich. Bedenken braucht man auch ansonsten wegen der Tierwelt über und unter Wasser nicht zu haben. Von schlimmen Begegnungen habe ich jedenfalls nie gehört. Eine gewisse Vorsicht ist höchstens wegen teils auftretender Strömungen angebracht; darüber wird man aber vom Hotel informiert.

 bitte klicken Ausflüge z.B. auf andere Inseln, nach Male oder auch auf Dorfinseln der Malediver werden vom Hotel angeboten. Ganz interessant fanden wir das Nachtfischen. Man fährt mit dem Boot hinaus aufs offene Meer, jeder bekommt seine Angel und das Fischen kann los gehen. Gefangen haben wir tatsächlich auch so einiges. Die zappelnden Fische am Angelhaken taten mir dann aber leid. Besonders gefreut hat mich, dass ein Ammenhai mit einem Jungen sich wieder befreien und in der Dunkelheit verschwinden konnten. Am nächsten Abend gab es Fisch und ich muß sagen, er hat wieder geschmeckt.

 bitte klicken Die Bevölkerung der Malediven ist ein Gemisch. Etliche Menschenrassen haben hier ihre Spuren hinterlassen. Vorwiegend waren es jedoch Singhalesen aus Indien und Sri Lanka (das ehemalige Ceylon), Araber und Afrikaner, die über Jahrhunderte zu den Malediven gesegelt sind und sich hier ein Stelldichein gaben, um ein neues Volk zu gründen. Weiße kamen dagegen erst recht spät auf die Maldives, dafür heutzutage aber in Scharen als sonnenhungrige Touristen. Auf unserer Insel Meerufengfushi waren denn auch fast alle europäischen Nationalitäten vertreten. Engländer habe ich allerdings nicht auf der Insel angetroffen, obgleich sie es doch waren, die ihre Sprache auf den Malediven hinterlassen haben. Denn auch diese Inselgruppe wurde - wie ganz Indien - dem britischen Kolonialreich einverleibt.

 bitte klicken Natürlich haben wir auch eine Bootstour auf die nahe gelegene Nachbarinsel mit dem Namen Difushi gebucht. Diese Insel wird ausschließlich von Einheimischen, den Maledivern bewohnt und die meisten Touristen wollen schon mal sehen, wie die Menschen hier so leben. Das Dörfchen ist - wie alle Orte auf den Maldives - nicht sehr groß und recht schnell sind die Sträßchen durchwandert. Wie eigentlich überall in Staaten der Dritten Welt, die Kinder bringen den Kontakt. Sie sind die ersten die begrüßen, die Fremden bestaunen und oft auch auf ihrem Weg durch das Dorf begleiten. Nicht anders auf Difushi, obgleich ich mich doch wundere, dass wir so nahe dem Hotel noch solches Aufsehen erregen.

 bitte klicken

 bitte klicken Beschaulich und gemütlich spielt sich das Leben im Dorf ab. Jeder kennt jeden, man sitzt vorm Haus, unterhält sich mit dem Nachbarn oder geht irgendeiner Beschäftigung nach. Hauptarbeitgeber für Difushi dürfte aber wohl unser Hotel sein. Aufdringlich sind hier weder die Kinder, noch die Erwachsenen. Letztere sind sogar sehr zurückhaltend und wirken recht skeptisch den Fremden gegenüber. Nun, dieses hübsche Mädchen wollte ich aber doch fotografieren. Also mußte zur Vorbereitung ein kleines Gespräch her, um nicht gleich mit der Tür ins Haus zu fallen. Irgendwie ging's ja auch, wie das Bild zeigt. Versprechen mußte ich ihr allerdings, ein Bild zu schicken, was ich natürlich getan habe. Als Adresse genügte allein ihr Nachname und Difushi mit dem Zusatz Malediven.

 bitte klicken Und die Nachbarn dieses hübschen Mädchens, die meinen Annäherungsversuch aufmerksam verfolgt haben, waren damit für meine Kamera auch reif. Die Skepsis ist ihnen allerdings schon anzumerken. Die Sitzbank ist übrigens ganz typisch für die Malediven. Für einen europäischen Hintern jedoch völlig ungeeignet, wie mein Probesitzen eindeutig bewies. Ein solches einschneidendes Sitzgefühl dürfte einmalig auf der Welt sein und voraussichtlich den Maledivern bis in alle Zukunft allein vorbehalten bleiben. Einen weiteren Sitzversuch habe ich bis heute nicht mehr gestartet.

 bitte klicken Der Abend - nach dem Sonnenuntergang und dem Essen - wird von den meisten in geselliger Runde verbracht. Kontakte zu knüpfen ist nicht schwierig, denn alle sind spätestens nach ein paar Tagen innerlich gelöst und befreit vom heimatlichen Stress. Die Runden, die sich finden, bleiben dann oft bis zur Abreise zusammen.
 
Dies war also mein zweiter Besuch auf den Malediven Inseln und ich habe es nicht bereut. Wir haben hier alles gefunden, was man sich von einem Erholungs- und Badeurlaub unter südlicher Sonne so erträumt und erhofft. Hier wird das Klischee der kleinen Insel mit Palmen im tiefblauen Meer, dem schneeweißen Sand drum herum und dem bunten Drink in der Hand mit der halben Orangenscheibe auf dem Glas durchaus Wirklichkeit.

--   T s c h ü s s   i h r   M a l e d i v e n   I n s e l n   --


 



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