Seite 6 vom Bericht Nepal

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Übesicht der Nepal Reise







Unsere Reise nach Nepal im November 1993


-  VII  -

Chitwan NP ~ Kathmandu ~ Patan



 Bitte klicken Den späten Nachmittag sind wir uns selbst überlassen. Wir kruschen herum, der Seesack wird jetzt ganz geleert und man staunt, wieviel ungebrauchte Klamotten noch so vorhanden sind. Tiptop eingekleidet, wenn auch zerknittert, machen wir die Runde durch die gesamte Lodge. Ein toter Flussarm ragt in die Anlage und diverse, flache Einbäume schwimmen drauf. Im hinteren Teil der Loge sind die Gehege und Ställe der Elefanten. Durch den Chitwan Nationalpark wird man nämlich in einer Sänfte hoch zu Elefant geschaukelt, wie ehmals die Maharajas oder Rana-Könige. Und früh am nächsten Morgen, die Nebelschwaden ziehen noch durchs Land, heißt es aufsteigen. Einen Holzturm hinauf und dann rüber in die Sänfte; ein Einheimischer sitzt dem Elefanten im Nacken und dirigiert das völlig harmlos und behäbig wirkende Tier mit einem Eisenstock. Man schaukelt hin und schaukelt her und fühlt sich in der Höhe wie aus königlichem Geblüt - trotz der ramponierten Sänfte.

 Bitte klicken Wir tappen durch das flache Wasser des Flussarms und stehen vor der Uferböschung. Faszinierend wie der Elefant das Hindernis meistert, ohne dass die königliche Fracht hinten runter fällt. Die Vorderbeine gehen ein Stück hinauf, werden dann geknickt und im Knieen schieben die Hinterbeine das Tier nach vorne. Dann gehts hinten halb hoch und der Elefant seht vorne wieder auf. Und schon sind wir ohne übermäßige Schräglage auf der steilen Böschung. Gemächlich gehts durch Wald mit dichtem Unterholz und dann auf die freie Plaine hinaus. Ein aufregender Augenblick; aus dem Morgendunst schälen sich die ersten beiden Nashörner. Erstaunlich klein wirken sie, wenn man hoch auf einem Elefanten sitzt. Wir werden von ihnen beobachtet. Langsam kreisen wir die beiden Kolosse mit unseren vier Elefanten ein, jedoch immer so, dass ein Fluchtweg offen bleibt. Es ist ein tolles Bild, das sich uns bietet. Nicht nur wegen der Rhinos, sondern auch wegen uns selbst in der Sänfte auf dem Rücken der Elefanten. Und das Ganze eingehüllt in den lichten Nebelschleier, durch den jetzt das Licht der Morgensonne immer stärker durchscheint. Irgendwann reicht's den beiden Rhinos verständlicherweise und sie galoppieren davon.

 Bitte klicken Unsere Fahrzeuglenker haben offenbar ein Gespür für Nashörner, denn alsbald sind die nächsten ausgemacht. Auch sie werden eingekreist, brechen aus, haben uns dann aber wieder auf dem Hals. Ich glaube meinen Augen nicht zu trauen, dort sind doch tatsächlich Touristen zu Fuß unterwegs. Natürlich mit Ranger nähern sie sich langsam den Rhinos, bleiben dann aber in respektvoller Entfernung stehen, ohne sich zu bewegen. Diesen Mut kann ich nur bewundern. Mich hätten keine 10 Pferde vom Elefanten herunter gebracht. Auch von der Höhe herab ist das Erlebnis wirklich einmalig. Es ist völlig anders, als eine Safari mit dem Jeep im afrikanischen Busch zu machen, um Nashörner zu suchen und zu beobachten. Die Nebel haben sich aufgelöst und wir schwanken zurück; das Frühstück erwartet uns. Die Uferböschung wird diesmal in umgekehrter Reihenfolge durch die Elefantenbeine bewältigt. Auch das Aussteigen aus der Sänfte bereitet keine Probleme, bis auf den Umstand, dass es länger dauert, da jeder ein Foto von sich als Maharaja mit nach Hause nehmen möchte.

Nicht nur Nashörner gibt es im Chittwan Nationalpark. Auch der Bengalische Tiger hat hier ein Refugium. Gesehen haben wir ihn leider nicht. Nur eine Tatzenspur direkt an der Lodge von gestern Nacht wird uns gezeigt, was mich jedoch nicht unbedingt begeistert. Den scheuen Leoparden soll es hier ebenfalls geben und natürlich Antilopen verschiedener Arten sowie Kleinwild. Der Nachmittag ist reserviert für eine Flussfahrt im Einbaum. Eine Strömung ist kaum wahrnehmbar, so dass der arme Bootsführer uns mit der Stake vorwärts bringen muß. Zurück geht's dann mit dem Bus, was unserem Staker sicher sehr wohl getan hat. Am nächsten Morgen steht nochmals eine Elefantenpirsch auf dem Programm. Zu unser aller Freude treffen wir auf eine Nashornmutter mit ihrem Jungen. Leider verschwinden die Beiden alsbald im dichten Gestrüpp und sind dort nicht mehr aufzufinden.

 Bitte klicken Nach dem späten Frühstück wird der Chitwan Nationalpark verlassen. Es geht zurück nach Kathmandu. Dieselbe Strecke wie auf der Herfahrt nimmt der Bus; auch für uns bedeutet es diesmal, hoch über dem Trisuli die Straße in ganzer Länge bis zur Kreuzung nach Pokhara abzufahren. Einige Boote mit Glücklichen können wir dabei auf dem Trisuli sehen. Die beiden Schweine und Hühner im Innenhof des Restaurants am Parkplatz haben überlebt und wir begrüßen sie auf dem Weg zum immer noch vollgesch... Örtchen. Gegen Abend ist Kathmandu erreicht und die Gruppe bezieht das schon bekannte Hotel aus der ersten Nacht in Nepal. Gabi und ich genehmigen uns nach dem Abendessen einen letzten Schluck aus der fast schon leeren Osbornpulle und fallen totmüde ins Bett. Drei Tage verbleiben uns jetzt im Tal von Katmandu mit seinen drei Königsstädten, Palästen und Tempeln.



Mal sehen, ob ich darüber auch noch was berichten werde.


 



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